Rückblick aus Petras Tagebuch – Der Wandel beginnt eher unauffällig
verfasst: 10.05.2012 25.01.2009 Der letzte Sonntag im Januar des Jahres 2009 sollte mein Leben nachhaltig verändern, aber damals wusste ich das noch nicht. Es begann mit dem Besuch der Bootsmesse in Düsseldorf. Mein Mann Bernd hatte darauf gedrängt, da er seit seiner Jugendzeit mit vielen Sommersegelzeiten auf dem Möhnesee und nach Abschluss seines Bootsführerscheines Binnen bei seinem ehemaligen Arbeitgeber schon länger darauf spekulierte, mich für das Thema Boot fahren und Ferien auf dem Boot zu begeistern. Er stieß dabei bei mir auf wenig Gegenliebe, denn ich hatte bisher mit dem Thema Boot und Wasser wenig Erfahrungen gemacht, die mich inspiriert hätten, mehr Zeit auf einem Schiff zu verbringen. Paddeln auf…
Türkei: Das religiöse Istanbul
Die Blaue Moschee – Unesco Weltkulturerbe Die Moschee wurde im Jahr 1609 durch Sultan Ahmet I in Auftrag gegeben. Daher kommt auch ihr Name: Sultan-Ahmed-Moschee – bekannter ist sie jedoch unter dem Namen: Blaue Moschee – dieser rührt her aus der Ausstattung des Moscheeinnenraumes mit blauen Fliesen. Eine Besonderheit dieser Moschee liegt darin, dass sie die einzige osmanische Moschee mit 6 Minaretten ist. Bei unserem Besuch im September 2022 ist die Blaue Moschee eine Großbaustelle und von Aussen und Innen weitestgehend eingerüstet. Vermutlich ist dies der Grund, dass sie seit Juli 2020 nicht mehr die Hauptmoschee in Istanbul ist. Haghia Sophia – Unesco Weltkulturerbe Die Haghia Sophia liegt nur wenige…
Türkei: Unesco Weltkulturerbe: Kappadokien
Anreise Eine Woche haben wir uns Zeit genommen die zum Unesco Weltkulturerbe erklärte Region Kappadokien in Zentralanatolien zu erkunden. Da von der Meeresküste mindestens ein stündige Autofahrt nötig ist, um das Gebiet im Landesinneren der Türkei zu erreichen, haben wir uns entschieden, den Flugweg zu nehmen. Der Flug geht über Istanbul zum Zielflughafen in Kayseri. Von dort holt uns ein Sammelbus ab und es geht rund eine Stunde in das Gebiet von Kappadokien. Vom Bus aus erhalten wir einen ersten Blick auf die weiten Ebenen Kappadokiens. Und bekommen einen ersten Eindruck der bizarren Landschaft der Feenkamine. Entstehungsgeschichte Wie ist die Landschaft Kappadokiens überhaupt entstanden? Durch die Ausbrüchen der Vulkane Erciyes…
Tunesien – Weltkulturerbe: Das Amphitheater von El Djem – über Brot und Spiele und das Gladiatorenleben
Das Amphitheater von El Djem ist das besterhaltene in Nordafrika und das zweitgrößte nach Karthago. Es wurde 238 n. Chr. erbaut und dem Kolosseum von Rom nachempfunden. Erbaut wurde es in der römischen Stadt Thysdrus und fasste 35.000 Zuschauer. Gladiatorenkämpfe in der Arena wurden immer privat finanziert und waren sehr kostspielig. Je nach dem finanziellen Einsatz gestaltete sich das Kampfspektakel – welches sich über mehrere Tage erstrecken konnte. Dabei gab es einen festen Ablauf: Morgens begannen die Spiele mit Tierkämpfen. Zuerst wurden harmlose Tiere in die Arena gelassen wie Hirsche und Antilopen die dann von sogenannten Bestiari mit dem Speer gejagt und erlegt wurden. Danach folgten die gefährlichen Tiere wie…



