Rückblick aus Petras Tagebuch – Bergfest
verfasst 13.08.2012 Die Hälfte der Kur ist jetzt rum und ich fühle mich gut erholt und mental runderneuert. Ob ich dies im Alltag festhalten kann? Körperlich fühle ich mich immer noch wie 50, naja vielleicht wie 48. Ich fange an, mich auf der Insel heimisch zu fühlen. Das Wetter tut ein übriges, vor allem wenn sich die Sonne sehen lässt. Es ist ein Wohlfühlklima, auch wenn es mal kälter und regnerisch ist. Aber über Tag ist ja auch immer etwas zu tun. Ich laufe von Anwendung zu Anwendung. Geschichten über Walfang, Handelsschifffahrt und Kapitänshäusern erinnern mich daran, dass ich auch über ein Leben am dem Wasser nachdenke. Jetzt habe ich…
12.Reise – Überführungstörn – von Tunesien nach Marokko – 4. Etappe von der spanischen Exklave Ceuta ins marokkanische Tanger.
14.05.2023 Heute machen wir uns auf, um die 28 Seemeilen lange Tour von Ceuta nach Tanger zu bewältigen. Diese Tour beinhaltet mehrere Herausforderungen: Zum einen wechseln wir vom Mittelmeer auf den Atlantik – der Atlantik liegt dabei 1,5 Meter höher als das Mittelmeer – was daran liegt, dass im Mittelmeer deutlich mehr Wasser verdunstet, als durch die Flüsse nachfließt – zum anderen müssen wir die Strömungen in der Straße von Gibraltar beachten. Hier addieren sich die stetige Strömung vom Atlantik in das Mittelmeer, der Tidenstrom und der Strom durch den Wind. All das kann man in Strömungskarten und im Wetterbericht recherchieren und so den geeigneten Zeitpunkt für die Passage festlegen.…
Rückblick aus Petras Tagebuch: verfasst 12.08.2012 – Glückstagebuch 5. Eintrag
Sonntag 1. Mit der Fähre von Föhr nach Amrum im strahlenden Sonnenschein auf dem Oberdeck gesessen und Meer, Wind und Sonne genossen. 2. Auf Amrum stand die Erika in voller Blüte und zeichnete ein zauberhaftes Bild in die Landschaft, vor allem mit dem Leuchtturm dahinter. 3. Durch die Amrumer Dünen zum Meer gelaufen ( ziemliches Stück Weg, da Ebbe) – dies hat mich an die Urlaube in Holland erinnert – Zelten am Meer – glückliche Kindertage.
Ceuta, eine spanische Exklave in Afrika – Marina und Stadtimpressionen – ein Erfahrungsbericht
12.05. – 14.05.2023 Wir liegen in der Marina in Ceuta – direkt im Herzen der Stadt. Die Marina ist belebter als in Melilla aber auch sehr teuer – wir zahlen rund 80,- € pro Nacht – das macht nicht so viel Spaß. Ein Schilderwald auf Ceutas Straßen erstaunt, denn die Bewegungsfreiheit in Ceuta ist sehr eingeschränkt. Ceuta ist mit 18,5 Quadratkilometer zwar die größere der beiden Exklaven, ist aber seit 1993 durch einem 6 Meter hohen und 24 km langen Grenzzaun von Marokko abgetrennt. Ceuta liegt – durch die Straße von Gibraltar getrennt – nur rund 21 km vom europäischen Festland entfernt und wurde gerne als europäische Aussenstation von Flüchtlingen…

